Der Ring ruft beim Branchenboxen in Graz

Am Samstag den 26. April ist es soweit: Manuel Lappitsch wird beim Branchenboxen in Graz in den Ring steigen. Vor mehr als 4000 Zuschauern wird er sich seiner nächsten Herausforderung stellen. Im Interview spricht er über seinen Weg, seine Vorbereitung und seine Erwartungen an den Kampf.

Manuel, stell dich kurz vor. Wer bist du?

Ich bin Manuel, geboren und aufgewachsen in Graz. Ich habe 2022 in Wien mit dem Boxen begonnen, mal intensiver, mal weniger intensiv trainiert. Seit Oktober letzten Jahres bin ich wieder in der Zitadelle. Mein Fokus lag bisher auf Brazilian Jiu-Jitsu, aber als die Chance kam, beim Branchenboxen mitzumachen, habe ich sie ergriffen und bin wieder ins Boxtraining eingestiegen.

Was löst es in dir aus, vor mehr als 4000 Zuschauern zu kämpfen?

Der Gedanke daran macht mich schon etwas nervös. Ich bin gespannt, wie es sich am Kampftag anfühlen wird, aber ich versuche, mir darüber nicht zu viele Gedanken zu machen.

Wirst du das Event genießen können?

Bis zum Kampf werde ich wahrscheinlich zu aufgeregt sein, um es richtig zu genießen. Während des Kampfes blendet man alle anderen Gedanken aus, aber danach werde ich das Event bestimmt in vollen Zügen erleben.

Warum hast du dich für einen Boxkampf entschieden, obwohl dein Fokus eigentlich auf BJJ liegt?

Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, wieder ins Boxtraining einzusteigen. Die Chance, beim Branchenboxen mitzumachen, war die perfekte Gelegenheit, meinen ersten offiziellen Kampf zu bestreiten und mich im Boxen weiterzuentwickeln.

Wie bereitest du dich auf den Kampf vor?

IIch trainiere sechs Mal pro Woche: Schattenboxen, Ausdauertraining und natürlich viel Sparring. In den letzten Wochen war ich jedoch länger erkältet, was meine Vorbereitung etwas eingeschränkt hat. Davon lasse ich mich aber nicht aus der Ruhe bringen und bin bereit für den Kampf.

Hase oder Bär?

Bär.

Was fasziniert dich am Kampfsport?

In erster Linie, dass es ein Einzelsport ist. Jede Entscheidung, die man trifft, liegt bei einem selbst, und man trägt die direkten Konsequenzen. Außerdem hilft Kampfsport auch im echten Leben weiter: Man lernt, sich zu verteidigen, was wiederum das Selbstbewusstsein stärkt. Diese Kombination finde ich einzigartig.

Was hast du bisher aus dem Kampfsport für dich mitgenommen?

Disziplin, Stressresistenz – auch im Alltag – und natürlich eine verbesserte körperliche Fitness.

Warum trittst du bei Wettkämpfen an?

Es wäre frustrierend, so viel zu trainieren und das Gelernte dann nicht unter Beweis stellen zu können. Wettkämpfe sind die ultimative Herausforderung.

Gibt es Athleten, die dich besonders inspirieren?

Nein, keine bestimmten. Ich lasse mich eher von der allgemeinen Wettkampfmentalität motivieren.

Wir drücken Manuel die Daumen und freuen uns auf einen spannenden Kampf beim Branchenboxen in Graz!

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